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Kommentar zu CBF Hessen fordert Reform der kommunalen Behindertenfahrdienste

Ich Sitze im Rollstuhl und bin von daher auf einen Beförderungsdienst angewiesen. Dieses vorweg, um meinen Beitrag richtig einzuordnen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, wie U-Bahn oder S-Bahn, ist für mich ausgeschlossen, da ich die Stationen nicht erreichen kann.

Ich begrüße es sehr, dass mir die Stadt Frankfurt ein Kontingent an Fahrten mit einem Beförderungsdienst kostenlos zur Verfügung stellt, aber mir ist auch klar, dass das für die Stadt erhebliche Ausgaben bedeutet.

Um den Kostendruck von den Kommunen zu nehmen und auch in Zukunft den Beförderungsdienst in Anspruch nehmen zu können, halte ich zwei Änderungen für sinnvoll: einerseits sollten die Beförderungsdienst von ihren meines Erachtens unverschämten Fahrpreisen herunter gehen. In Frankfurt kostet eine Fahrt meines Wissens 40 EUR, in anderen Städten ist das bereits für die Hälfte möglich. Hier besteht ein Kartellund es wird zulasten der Stadt Kasse gemacht. Mir kann niemand erklären, dass eine Fahrt - auch wenn sie 10 km weit ist - mit dem Taxi nur die Hälfte kostet. Ferner sind eine Vielzahl der Fahrten wesentlich kürzer.

Ein weiterer Vorschlag ist, die Behinderten angemessen an den Kosten zu beteiligen, zum Beispiel in Höhe der Kosten für ein ÖPNV-Ticket. Warum sollen Behinderte umsonst befördert werden während der Rest der Bevölkerung hierfür bezahlen muss?

jeder 9.3.2010 16:32:28 [9318 Hits]

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