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Behindertenfahrdienste in Frankfurt werden mehr nachgefragt


Rollifahrer mit dem CeBeeF Fahrdienst
Frankfurt a.M. (CeBeeF) Von Januar bis Oktober 2017 sind die Fahrten der Behindertenfahrdienste in Frankfurt mit mehr als 54.000 Fahrten gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um 11.000 Fahrten gestiegen. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, hat die Sozialdezernentin Frau Birkenfeld in der Sitzung des Sozialausschusses der Stadt Frankfurt am 08.12.2017 dies zu einem Erfolg der letztjährigen Umstellung der Behindertenfahrdienste seitens der Stadt erklärt.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Frankfurt die Behindertenfahrdienste auch für gewerbliche Anbieter geöffnet. Die Anmeldung und Disposition der Fahrten wurde an eine Dienstleistungszentrale vergeben. Nach Auffassung der Sozialdezernentin ist die gestiegene Nutzung auf die sogenannte "Marktöffnung" zurückzuführen.

In der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) hatte sich unterdessen allerdings die Kritik seitens der behinderten Nutzerinnen und Nutzer gehäuft. Die Rede war immer wieder von ungeeigneten Fahrzeugen und personellen Qualitätsmängeln bei den gewerblichen Anbietern sowie von mangelhafter Disposition bei der Dienstleistungszentrale. Massive Kritik von Behinderten gab es auch am mangelnden Datenschutz durch die gewerblichen Betreiber.

Wie die FBAG berichtet, ist zum Ende des Jahres eine Evaluation des Beförderungsdienstes vorgesehen. Dafür ist eine Befragung der Nutzer und Betreiber sowie eine Sichtung von Daten, Zahlen und Fakten geplant. Den Ergebnissen dieser Evaluation ist die Sozialdezernentin zuvorgekommen.

Harald Reutershahn

09.12.2017 - 13:36


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