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70.000. Stolperstein wurde in Frankfurt verlegt


Stolperstein zum Gedenken
Stolperstein zum Gedenken ...
© Ruth Rudolph  / pixelio.de [https://www.pixelio.de]

Frankfurt a.M. (CeBeeF) Die Stolpersteine [https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine] erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus und sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Am 23. Oktober 2018 wurde in Frankfurt am Main vom Aktionskünstler Gunter Demnig der 70.000. Stein verlegt.

"Die Initiative in Frankfurt hat ihn bewusst ausgesucht. Willy Zimmerer war ein Mensch, der aus körperlichen Gründen, er war behindert, von den Nazis ermordet worden ist. Man muss sich klarmachen, dass die Nazis das Vergasen von Menschen mit den Behinderten geübt haben und dass die Männer, die in den Tötungsanstalten von Hadamar und Grafeneck ihr Werk getan haben, nach Auschwitz geschickt worden sind, um Juden in riesigem Stil zu vergasen", erklärte Demnig in einem Interview mit Uta Vorbrodt von Domradio.de [https://www.domradio.de]. "Man muss sich klarmachen, dass die Nazis das Vergasen von Menschen mit den Behinderten geübt haben und dass die Männer, die in den Tötungsanstalten von Hadamar und Grafeneck ihr Werk getan haben, nach Auschwitz geschickt worden sind, um Juden in riesigem Stil zu vergasen".

"Überall dort, wo Behinderte ermordet worden sind, kommen jetzt Steine. Es war erst sehr schwierig, weil auch Kliniken gemauert haben, die nicht zugeben wollten, dass so etwas passiert ist", so Demning. Es sei das Grundkonzept seines Projektes, überall dort in Europa, wo die deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo ihr Unwesen getrieben haben, für alle Opfergruppen irgendwann symbolisch Stolpersteine verlegt zu haben.

24.10.2018 - 16:57




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