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Wirtschaft profitiert von Inklusion


Diversity Frankfurt 2018
Diversity Frankfurt 2018
Foto: © Alexandra Cremer, Vorsitzende des
Netzwerks Inklusion Deutschland e.V. 

Frankfurt a.M. (CeBeeF) Am 16.11.2018 fand bereits zum zweiten Mal die Veranstaltung "Personal. Fachkräfte. Diversity. - Inklusion in Ausbildung & Beruf" in der IHK Frankfurt am Main statt, um Menschen mit Behinderung mit Unternehmen aus der Region zusammenzuführen. Mehr als 600 Teilnehmer*innen, darunter rund 200 Schüler*innen, informierten sich an den mehr als 30 Unternehmensständen über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Jobsuchende Menschen mit Behinderung sowie Arbeitgeber mit entsprechenden Angeboten begegneten sich in persönlichen Gesprächen. Zusätzlich konnten Arbeitnehmer*innen ihre Lebensläufe in einer Galerie aufhängen und sich so auf ein Praktikum oder eine Festanstellung direkt bei den Unternehmen bewerben. Gastgeber der Veranstaltung waren die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, die Stadt Frankfurt am Main, das Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. und die Lust auf besser leben gGmbH.

"Viele Unternehmen stehen einer betrieblichen Ausbildung oder der Einstellung von Menschen mit Behinderung zwar offen gegenüber, jedoch fehlt es häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung der Unterstützungsangebote für Unternehmen und Arbeitnehmer. Wir wollen mit der heutigen Veranstaltung zu einer Verbesserung beitragen", sagte Karen Hoyndorf, stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main, bei der Eröffnung der Veranstaltung. "Bereits heute fehlen alleine im Bezirk der IHK Frankfurt am Main rund 71.000 Fachkräfte.  

Oliver Schwebel, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Frankfurt, sieht die Chance bei den Unternehmen: „Unternehmen können über Inklusion in unterschiedlichen Bereichen profitieren. Sie bekommen häufig Mitarbeiter, die wissen, wie man mit Problemen umgeht und diese löst. Zusätzlich werden andere Mitarbeiter motiviert und in ihrer eigenen Verantwortung gestärkt." Neben den persönlichen Gesprächen, bot die Veranstaltung noch eine Podiumsdiskussion, in der Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht wurden, sowie vier verschiedene Workshops zu Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Beschäftigung von Arbeitnehmer*innen mit Behinderung, Good-Practice-Beispielen aus Betrieben, der Arbeitsplatzgestaltung und dem Umgang mit Autismus im Job.

"Inklusion steht für Teilhabe. Wir schöpfen so viel für uns aus dem Job, den wir tun. Das gilt für Menschen mit Behinderung ebenso. Wir alle möchten sinnvoller Arbeit nachgehen. Wir sollten also möglich machen, was möglich ist: in Schule - im Job - der Freizeit - an Teilhabe: einfach Inklusion", so Alexandra Cremer, Vorsitzende des Netzwerks Inklusion Deutschland e.V. [1] Alexandra von Winning, Geschäftsführerin von Lust auf besser leben gGmbH [https://www.lustaufbesserleben.de], ergänzte: "Inklusion funktioniert, wenn Wille, Mut, Haltung, Wissen und unterstützende Strukturen zusammenkommen. Zugegeben: Dies sind schwere Voraussetzungen, aber allemal lohnenswert. Es ist Zeit, alles zusammenzubringen." Oliver Schwebel, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Frankfurt, sieht die Chance bei den Unternehmen: "Unternehmen können über Inklusion in unterschiedlichen Bereichen profitieren. Sie bekommen häufig Mitarbeiter, die wissen, wie man mit Problemen umgeht und diese löst. Zusätzlich werden andere Mitarbeiter motiviert und in ihrer eigenen Verantwortung gestärkt."

Neben den persönlichen Gesprächen, bot die Veranstaltung noch eine Podiumsdiskussion, in der Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht wurden, sowie vier verschiedene Workshops zu Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Beschäftigung von Arbeitnehmer*innen mit Behinderung, Good-Practice-Beispielen aus Betrieben, der Arbeitsplatzgestaltung und dem Umgang mit Autismus im Job.

19.11.2018 - 17:16


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[1]http://www.netzwerkinklusion.de